Der Berner Mattegucker

Editorial 2018

Sommer im Mattegucker

Rosmarie BernasconiEin prächtiger Sommer in der Matte neigt sich dem Ende zu und der neue Mattegucker 2018 ist schon aus der Druckerei zurück. War das wirklich ein ganzes Jahr? Was hat uns in der Matte nicht alles bewegt in diesen schnellen Monaten!


Eine Berner Gratiszeitung wärmte wieder einmal das ur-
alte Thema «Die Matte ist tot» auf. Tot? Wirklich? Ich schaue um mich und sehe nur aktives Leben, junges Leben, welches die Gassen und Lauben an der Aare füllt und das meinen Alltag so lebenswert macht.


Bedeutendste Änderung der letzten Jahre sind für mich die vielen Kinder und jungen Leute im Quartier. Sie sind ein deutliches Zeichen, dass die Matte an ihre Zukunft glaubt. Dabei begleitet hat uns stets der Spielplatz Längmuur, der bereits seit 45 Jahren am Aareufer wirkt und ein fester Familienwert geworden ist. Der Mattegucker widmet dem Abenteuerspielplatz einen Schwerpunkt. Ein kniffliges Bilderquiz wird grosse und kleine Rätselfans begeistern, ich jedenfalls musste lange grübeln, bis ich die Lösung fand.


Die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse der Matte-Schule litten Anfangs Jahr unter schwerem Krimifieber. Ermittler, Täter, Fahnder waren im Klassenzimmer, aber auch draussen im Quartier unterwegs, bis die Buchpremiere des Mattekrimi’s «Ein Mord, ein Raub, und keine Ahnung» im Stiftsgarten gefeiert werden konnte. Das spannende Werk kommt gut an, bereits wurde eine zweite Auflage notwendig.


Ein weiteresThema, das oft diskutiert wird, ist die Gesamtsanierung der Gebäude der gemeinnützigen Baugenossenschaft im Spickel Bubenbergrain, Badgasse, Schifflaube. Rechtzeitig zum aktuellen Mattegucker werden neue Informationen bekannt. Werfen Sie einen Blick auf die Baustelle und erfahren Sie, wie es dort im Februar 2019 weitergeht. Im selben «Rutsch» plant die Stadt Bern die Sanierung der daran anschliessenden Familiengärten, da die alte Bunkeranlage zu-rückgebaut werden muss.


Nicht fehlen dürfen natürlich die Geschichte von Peter Maibach zu einem besonderen Gast in der Matte, ein Rückblick auf 20 Jahre «neues» Wöschhüsi, Informationen zum Umzug der Kirchgemeinde Nydegg ins ehemalige Altersheim Nydegg und zu zwei neuen Büchern aus und über die Matte: «Geschichten aus der Matte» von Hans Markus Tschirren und «Oh Tanneboum – und anderi Gschichte zur Wienachtszyt» von Peter Maibach.

Herzlich
Eure Rosmarie Bernasconi

Fotos Mattekinder im Sommer