Der Berner Mattegucker

Wer sind die «Jungen Mätteler» im Leist-Vorstand?

Die jungen Matteleist-Leute beimMatte-Lift

v.l.n.r. Sophie Muralt 05.07.1989, Elvia Bühlmann 13.10.1978, geboren in Chur, Samuel Massina 21.02.1985, Eleonora Massina 22.12.1990

Wie lange lebst du schon in der Matte?

Elvira: seit 2010 im buddhistischen Zentrum an der Gerberngasse 14 Säm: Mit Unterbrüchen ungefähr 8 Jahre, Gerberngasse
Sophie: seit rund 6 Jahren, Gerberngasse
Eli: Teilzeit seit 1998 (mein Vater wohnt seit dann am Nydeggstalden, Mattenenge und dann Gerberngasse) und ich selber mit eigener Wohnung an der Gerberngas­se seit 6 Jahren.

Was gefällt dir in der Matte?

Elvira: Es ist ein historisch starker Ort, da wo Bern ent­standen ist! Nebst dem umwerfenden Stadtbild schätze ich die Vielfalt an Mattebewohner. Von hip kreativ bis hin zu urchigen Dorfikonen und politisch von links- bis rechts denkend sind viele angenehm bodenständig und am Austausch interessiert. Besonders berührt mich, dass viele Mätteler über ihren Tellerrand hinausdenken und etwas für die Gemeinschaft tun. Man merkt, die Matte liegt ihnen am Herzen, das Dorf in der Stadt, so wie eben mir!
Säm: Die Nähe zu der Aare, das Mattelädeli, die Ge­schichte des Quartiers usw. Sophie: die Leute, die Stimmung im Quartier, die Nähe zur Aare und zur Stadt, der Lade, meine Wohnung.
Eli: Die Nähe zum Wasser, der Geruch der Aare im Som­mer, die lauen Sommernächte, wenn alle draussen sind am Mattebach und in unseren Quartierbeizen, der Dorfcha­rakter – dass man sich kennt und grüsst, der Mattelade.

Was sind deine privaten Interessen?

Elvira: Familienzeit geniessen, den Buddhismus prakti­zieren, guten Rotwein trinken, reisen, in die Aare sprin­gen, auf dem Dorfplatz in den regenbogenen Stühlen verweilen und das Dorfleben beobachten, mich für den Erhalt unserer freien Gesellschaft einsetzen und das 'Itte­me Ibtle - d Matte läbt' mitorganisieren.
Säm: Garten, Lesen, Freunde bekochen, Wandern, Na­tur, Billiard, Musik.
Sophie: aktuelles Kulturgeschehen, Gegenwartsliteratur, Musik (Machen und Hören). Eli: Mein Pferd, Pilates, Sport allgemein.

Was machst du beruflich?

Elvira: Gesundheitsförderung und Präventionsarbeit im Bereich der Schule bei der Beges.
Säm: Lehre als Koch im Marzilibrückli, 2010 Selbststän­digkeit Bistro im Park Köniz, 2011 Übernahme des Res­taurants Bären in Meikirch, das ich seitdem mit meinem Kompagnon führe. (www.baerenmeikirch.ch)
Sophie: Im Moment im Matte-Lade und auf der Suche nach einer Stelle.
Eli: Beraterin in einer Werbeagentur in der Wasserwerk­gasse.