Der Berner Mattegucker

Editorial 2017

Die Zeit in der Matte zwischen dem Sommer 2016 und 2017 scheint ruhig und träge dahinzufliessen. Die einen behaupten, die Matte sei tot, andere hängen wehmütig ihrer eigenen Vergangenheit nach. Doch wer genauer hinschaut merkt: Die Matte bewegt sich, flinker, als man glaubt.

D Matte läbt!

Am 19. August heisst es "ITTEME IBTLE!" oder eben, "d' Matte läbt". Keine Angst, am Fest aus der Matte ist für alle Besucherinnen und Besucher etwas dabei. Man muss nicht Mattenenglisch können, um dabei zu sein und sich zu amüsieren.

Bauen

Bis es soweit ist, begleiten Sie mich auf einen Aare­bummel. Wir nähern uns der Matte von der Dalma­zibrücke her. Die Jugendherberge an der Weihergasse ist geschlossen, sie wird komplett umgebaut. Ab 2018 wird wieder eine bunte internationale Schar den Weg dem Fluss nach in die Matte folgen. Dabei kommen die jungen Leute an der Ecke Badgasse / Schifflaube vor­bei. Dort, im Spickel zum Bubenbergrain, saniert die gemeinnützige Baugenossenschaft ab 2018, in grossem Stil, aber sanft. Etwas weiter hinten in der Badgasse wird der Stiftsgarten neu gestaltet und erblüht bald in vollem Glanz.

Schule

Weiter spazieren wir ins Quartier hinein, kommen bei den Schulhäusern vorbei. Blieb wenigstens hier die Zeit stehen? Nein, natürlich nicht. Weniger Autos be­deuten mehr Familien, die in die Matte ziehen. Mehr Kinder beleben die Gassen und Lauben und füllen die alte Ruhe mit neuer Fröhlichkeit aus. So konnte das Schulteam gleich um zwei neue Lehrerinnen verstärkt werden. Die 3. und 4. Klässler haben sich ans Geschichtenschreiben zum Thema Mattebach gewagt, ihre Gedan­ken sind quer durch den Mattegucker verteilt. Bege­ben Sie sich auf die Schnipseljagd!

Mattebach

Auch wir sind am Mattebach angekommen und spa­zieren über den Mühlenplatz, dem Handlungsort der berndeutschen Geschichte von Peter Maibach. Weiter unten, beim Wöschhüsi kommt Peter Jüni, stellvertretend für die legendären alten Mätteler, zu Wort. Mit gewohnt spitzer Zunge zieht er einen Ver­gleich zwischen gestern und heute.

Chronik

Die Mattechronik erscheint – wie bereits letztes Mal – nicht mehr in der gedruckten Ausgabe des Mattegu­ckers. Sie ist aber im Internet abrufbar unter www.matte.ch , in der linken Spalte unter "Archiv der Berner Matte / Mix und Blogarchiv"

Sie sehen, es ist schon etwas los in der Matte, in den vielen Laubengeschäften, die aus dem Boden schies­sen, in den vielen und gutbesuchten Restaurants und den trendigen Bars mit ihrem Matten-Charme. Und es freut mich natürlich besonders, das die Matte lebt! Herzlich

Rosmarie Bernasconi


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Druck: printgraphic AG für Print und neue Medien, Zikadenweg 39, 3006 Bern, www.printgraphic.ch 
Redaktion, Koordination, Inserate und Layout: Ros­marie Bernasconi, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Postfach 826, 3000 Bern 8, Tel. 079 410 91 33


Ein herzliches Dankeschön

merciherzliDer Mattegucker ensteht nicht «wie von selbst». Allen, die bei der Quartierzei­tung direkt oder im Hintergrund mitwirken, sei es durch schreiben, korrigieren, drucken, vertragen, mit einem finanziellen Zustupf oder auch emotional, danke ich vielmal. In dieser Ausgabe vor allem den Dritt- und Viertklässlern, die sich als junge Autoren wagen. Ohne euch alle kann der Mattegucker so nicht hergestellt werden. Herzlichen Dank Ueli Krebs und Jörg Lüthi von der Druckerei printgraphic.ch, die wie immer Unmögliches zu verwirklichen vermögen.

Merci vielmal,
Rosmarie

An dieser Zeitung haben mit gearbeitet: Rosmarie Bernasconi, Thomas Eberhard, Alexandra Flury, Martin Giezendanner, Peter Hafen, Pierrette Hurni, Thomas Kreisler, Angela Losert, Peter Maibach, Urs Rietmann, Marianne Schär, Urs Schenkel, Beat Schwaller, Martin Seiler, Julia Steinauer, Albert Strüby, Lilian ter Meer, Doris von Wurstemberger, Jacqueline Vuillien,
3.+ 4. Klasse Schulhaus Matte, Lehrerin Gudrun Glaus


Die nächste Jahresausgabe Mattegucker erscheint im 2018